20/01/2026

Auswandern nach Mallorca: Diese 5 Dinge müssen Sie beachten

Immobilien-Suche auf Mallorca mit deutschem Makler

Mallorca hat viele Nebennamen, einer davon ist das 17. Bundesland Deutschlands. Falls Sie planen, nicht nur Ihre Ferien hier zu verbringen, sondern gleich ganz nach Mallorca zu ziehen, sind Sie nicht allein. Es gibt viele Auswanderer, die auf der Baleareninsel ihr Glück finden. Bevor Sie aber nach dem Urlaub spontan entscheiden, einfach nicht mehr nach Hause zu fahren, sollten Sie die folgenden fünf Dinge beachten.

1. Suchen Sie sich eine Bleibe mit einem deutschen Makler

Auswandern setzt voraus, dass Sie eine Bleibe haben. Wenn Sie eine Finca oder ein Apartment suchen, stoßen Sie auf rechtliche Besonderheiten. Ein deutscher Makler auf Mallorca kennt die Mentalität und spricht Ihre Sprache. Er versteht genau, welche Ansprüche Sie an Bauqualität und Lage haben. Zudem hilft er Ihnen dabei, die spanischen Verträge korrekt zu verstehen.

Viele Fallstricke lauern im Detail, wie etwa fehlende Baugenehmigungen oder Altlasten im Grundbuch. Ein seriöser Vermittler prüft diese Dokumente gründlich für Sie. So vermeiden Sie teure Fehlkäufe oder Mietverträge mit versteckten Klauseln. Die Kommunikation auf Deutsch gibt Ihnen die nötige Sicherheit für diesen großen Schritt. Wenn Sie Ihr Geld in ein neues Zuhause investieren, dann bitte mit Köpfchen und dem richtigen Partner an Ihrer Seite.

2. Informieren Sie sich über Ihre Jobchancen

Das Leben unter Palmen muss dauerhaft finanziert werden. Der Arbeitsmarkt auf der Insel unterscheidet sich stark von dem in Deutschland. Viele Jobs sind saisonabhängig und konzentrieren sich auf den Tourismus. In den Wintermonaten ruhen viele Betriebe, was zu finanziellen Engpässen führen kann. Handwerker oder IT-Spezialisten haben oft bessere Chancen auf eine feste Anstellung.

Sie sollten sich vorab genau über das Lohnniveau informieren. Die Gehälter in Spanien liegen häufig unter dem deutschen Durchschnitt. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten in den beliebten Regionen recht hoch. Ohne solide Spanischkenntnisse ist der Einstieg in den lokalen Arbeitsmarkt zudem schwierig. Prüfen Sie deshalb kritisch, ob Ihre Qualifikationen auf der Insel wirklich gefragt sind.

3. Beachten Sie die Bestimmungen bei eventuellem Rentenbezug in Deutschland

Viele Auswanderer planen ihren Lebensabend im milden Klima der Balearen. Wer seine Rente aus Deutschland bezieht, muss einige bürokratische Hürden nehmen. Grundsätzlich zahlt die Rentenversicherung das Geld auch ins Ausland aus. Sie müssen den Wohnortwechsel jedoch rechtzeitig der zuständigen Stelle melden.

Unter Umständen hat der dauerhafte Aufenthalt auf Mallorca steuerliche Auswirkungen. Spanien und Deutschland haben hierzu ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Es ist ratsam, vorab ein Gespräch mit einem Steuerberater zu führen. So klären Sie, in welchem Land Sie Ihre Bezüge versteuern müssen.

Auch der Nachweis, dass Sie noch am Leben sind, wird regelmäßig verlangt. Die sogenannte Lebensbescheinigung schickt Ihnen die Behörde einmal pro Jahr zu.

4. Stellen Sie den Schulbesuch Ihrer Kinder sicher

Wandern Sie mit der Familie aus, müssen die Kids auch auf der Ferieninsel zur Schule. Auf Mallorca gibt es staatliche, private und internationale Schulen. Die staatlichen Einrichtungen unterrichten meist auf Katalanisch oder Spanisch. Das kann für Kinder ohne Sprachkenntnisse anfangs eine große Hürde sein.

Internationale Schulen folgen oft dem britischen oder deutschen Lehrplan. Diese privaten Institute sind jedoch mit monatlichen Kosten verbunden. Sie sollten sich die Schulen vor Ort persönlich ansehen. Achten Sie dabei auf die Anfahrtswege von Ihrem neuen Wohnort aus. Eine gute Integration der Kinder hängt maßgeblich vom schulischen Umfeld ab. Wer seine Kinder frühzeitig in den Entscheidungsprozess einbezieht, erleichtert ihnen den Neustart.

5. Achten Sie auf eine gültige Krankenversicherung

Die medizinische Versorgung auf Mallorca ist insgesamt auf einem hohen Niveau. Dennoch müssen Sie sich frühzeitig um Ihren Versicherungsschutz kümmern. Wer in Spanien arbeitet, ist automatisch bei der staatlichen Versicherung „Seguridad Social“ angemeldet. Diese bietet eine solide Basisversorgung in öffentlichen Gesundheitszentren. Möchten Sie Ihre deutsche PKV behalten, ist das in der Regel kein Problem.

 

Bildnachweis: Foto von Dirk Houstoun

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