Ein unvergesslicher Volunteering-Aufenthalt im Ausland…. Diese Möglichkeit klingt wunderbar, nicht wahr? Es ist eine einzigartige und aufregende Auslandsoption, die zu einem lebensverändernden Abenteuer und Bildungserlebnis besonderer Art werden kann. Wer also ein entferntes Land wie Ruanda, Ecuador, Guatemala oder Costa Rica sehen und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen machen möchte, sollte diese Option betrachten. Mit solcher Freiwilligenarbeit können Sie für die Menschen aus einem anderen Land, das sich in einer hilfsbedürftigen Situation befindet, etwas Gutes tun und gleichzeitig eine andere Kultur kennenlernen. Ihr Herz schlägt schon, oder? Mehr dazu, welche Optionen es für das freiwillige Engagement im Ausland gibt, erfahren Sie aus unserem Blogbeitrag.
Gesetzlich geregelt oder flexibel? Verschiedene Arten der Freiwilligenarbeit erklärt
Sie können sich ehrenamtlich im Ausland in vielen verschiedenen Projekten engagieren. Die Arten der Freiwilligendienste sind allerdings divers. Sie reichen von flexibler Freiwilligenarbeit bis zu staatlich geförderten Projekten wie Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), die geregelt und staatlich gefördert sind. Die Altersgruppe zählt nicht, nur soziales Engagement zählt! Viele Trägerorganisationen organisieren gemeinnützige Projekte auf der ganzen Welt, an denen auch die Senioren teilnehmen können. Für das Mindestalter gilt häufig eine Regelung: Das Mindestalter ist auf 18 Jahre alt gesetzt, aber manchmal gibt es Ausnahmen. So akzeptieren zum Beispiel manche Trägerorganisationen, die für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) verantwortlich sind, auch Teilnehmer zwischen 16 und 18 Jahren. Das Höchstalter ist auch geregelt: Auslands-FSJ-ler sind ausschließlich junge Menschen unter 27.
Teilnahme an Volunteer-Projekten im Ausland, die zur Gruppe "staatlich geförderte Freiwilligendienste" gehören, ist also immer an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Bei flexibler Freiwilligenarbeit, die oft keine Beschränkungen und Voraussetzungen hat, finanziert man in der Regel alle Kosten selbst, vom Flugticket bis hin zu den Teilnahmegebühren und Verpflegung. Die Kosten für die Teilnahme am kommerziellen Freiwilligendienst können variieren, aber in der Regel entstehen dann pro Monat die Kosten zwischen ca. 1000 und 2000 Euro. So viel muss ein Auslands-FSJ-ler in Form von Spenden für das ganze Jahr aufbringen. Den Unterschied merkt man also - flexible Freiwilligenarbeit kann einem schon ordentlich Geld kosten.
Beide Arten der Freiwilligenarbeit haben also ihre Vor- und Nachteile. Der gesetzlich geregelte Freiwilligendienst setzt konkrete Höchstalter und Mindestaufenthaltsdauer voraus, außerdem gibt es immer ein Auswahlverfahren. Meistens muss man auch bestimmte Softskills haben. Bei der flexiblen Freiwilligenarbeit, die man selbst finanziert, gibt es oft keine Altersgrenzen, und man ist deutlich freier. Der freiwillige Freiwilligendienst ist zwar kein ereignisloser Urlaub, wenn man nur Sonne genießt und 22Bet spielt, aber den Unterschied merkt man schon. Eine besondere Art der Freiwilligenarbeit ist das Volunteer-Projekt, das als Fachpraktikum an der Hochschule oder Universität anerkannt wird.
Freiwilligenarbeit im Fokus: Einsatzbereiche in Zielländern
Die Einsatzbereiche für Freiwilligenarbeit sind vielfältig und reichen von Sozialer Arbeit und Kinderbetreuung bis zum Naturschutz. In vielen Ländern, die beliebte Zielländer für Freiwilligenarbeit im Ausland sind, gibt es sowohl Menschen, die Unterstützung und Betreuung benötigen, als auch Häuser, die nach den Weltkatastrophen wiederaufgebaut werden sollen. Viele Volunteer-Projekte sind der Tierschutz sowie dem Natur- und Umweltschutz gewidmet. Die Auslands-FSJ-ler werden größtenteils in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und Pflegeheimen eingesetzt.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Wahl eines Volunteer-Projektes!


