Australien ist eines der besten Auswanderungsländer. Ein riesiges Land mit immer noch wenig Bevölkerung. Dazu eine einzigartige Natur mit tausenden Kilometern unberührter Strände. Ein gute Infrastruktur, sehr wenig Kriminalität und ein steuerfinanziertes Gesundheitssystem. Der Australdollar ist stabil, die Wirtschaft boomt und es gibt viele gute Jobs. Dass in Australien Englisch gesprochen wird, ist auch ein grosser Vorteil, um eine erfolgreiche Einwanderung zu beschleunigen.

Das einzige und grosse Problem ist leider, dass es sehr schwer geworden ist, nach Australien einwandern zu können. Nicht so für 18-30 jährige deutsche Staatsbürger. Diese könnten relativ einfach „einen Fuß in die Tür“ bekommen.

Mit dem Working Holiday Visum für 1-3 Jahre nach Australien

Mit Besitz des deutschen Reisepasses und solange man noch nicht 31 Jahre alt geworden ist, kann man das sog. Working Holiday Visum für Australien beantragen. Für Deutsche wird das Visum in 97% der Fälle auch stattgegeben. Damit kann man erst einmal bis zu einem Jahr in Australien bleiben und legal arbeiten. Es gibt sogar viele gut bezahlte Jobs und es ist nicht schwer, an Arbeit zu kommen.

Dieses Jahr Auswandern auf Probe in Australien kann man sehr gut dazu nutzen, seine Englischkenntnisse zu perfektionieren. Dazu viele wertvolle Kontakte aufbauen und Arbeitserfahrungen erlangen. Gleichzeitig bekommt man einen tiefen Einblick in die Kultur. Eine Steuernummer und ein australisches Bankkonto wird gleich mitbeantragt und ist für später nützlich. Das Jahr Work and Travel Australia gibt ausreichend Zeit, um eine Entscheidung zu fassen, ob Australien das richtige Land zum Einwandern ist.

Jobs um länger in Australien zu bleiben

Man kann aber nicht nur bis zu 1 Jahr in Australien bleiben, sondern sogar länger. Und zwar, wenn man während des ersten Jahres mit dem first working holiday Visum in bestimmten Berufsbereichen arbeitet.

Diese Branchen sind:

  • Landwirtschaft
  • Fischerei
  • Forstwirtschaft
  • Bergbau
  • Bausektor

Man muss mindestens 3 Monate während des ersten Jahres nachweislich in einem dieser Bereiche gearbeitet haben, um das second working holiday visa beantragen zu können. Damit kann man dann ein weiteres Jahr in Australien bleiben. Arbeitet man wiederum während des zweiten Jahres für mindestens 6 Monaten in diesen spezifischen Bereichen, dann kann man sich neuerdings sogar für ein drittes Jahr (third working holiday visa) qualifizieren.
Und nach 3 Jahren in Australien hat man bereits so viel Fuß gefasst, dass man wahrscheinlich gar nicht mehr weg will! Und man hat viele Punkte für das punktebasierte Einwanderungssystem Australiens gesammelt.

Nicht nur für Abiturienten sondern gute Chancen für junge Berufstätige

Der klassische Work and Traveller in Australien ist der Abiturient, der vor Aufnahme eines Studiums erst einmal für ein Jahr nach Australien geht, um hier Urlaub, Arbeit und Abenteuer miteinander zu verbinden. Diese Abiturienten haben i.d.R. keinerlei oder nur wenig Arbeitserfahrung. Viel bessere Jobchancen, vor allem für gut bezahlte Jobs haben dagegen junge Berufstätige mit entsprechender Ausbildung und einiger Arbeitserfahrung.
Wenn man aus dem Landwirtschaftsbereich kommt oder einen Baufachberuf hat, dann bekommt man nicht nur leichter gut bezahlte Jobs, sondern qualifiziert sich gleichzeitig dafür, längere Zeit in Australien bleiben zu können. Auch Facharbeiter aus dem Bereich Bergbau, Forstwirtschaft und Fischerei sind höchst willkommen.
Mangelde Englischkenntnisse sind keine grosse Hürde, da man sich mit einem mehrwöchigen Englischkurs vor Ort in Australien die notwendigen Sprachkenntnisse aneignen kann.

Rancharbeit und Farmarbeit ideal, um länger in Australien bleiben zu können

Das Programm Rancharbeit in Australien mit Trainingsfarm und anschliessenden garantierten Jobs auf landwirtschaftlichen Betrieben, Farmen und Ranches im Outback bietet den idealen Einstieg für eine Probe-Einwanderung nach Australien. Die vermittelten Farmjobs qualifizieren einen gleichzeitig für ein zweites Jahr Work and Travel Australia. Bleibt man bei den Farmjobs, so kann am Ende sogar ein drittes Jahr drangehängt werden. 3 Jahre Australien sind bereits mehr als nur „zur Probe“. Vielmehr hat man damit schon 3 lange Jahre in Australien gelebt und gearbeitet. Der erste und wichtigste Schritt zur dauerhaften Auswanderung nach down under.

Ein Farmstay bzw. Ranchstay, Farmarbeit oder Rancharbeit kann der Türöffner für eine geplante Auswanderung sein. Aber dies hängt sehr stark vom Auswander-Wunschland ab. Letztendlich ist es so, dass man mit wenigen Ausnahmen nie mit einem Schritt eine Auswanderung bzw. Einwanderung in ein anderes Land vornimmt. Bei ganz wenigen Ländern beantragt man einfach eine Daueraufenthaltsgenehmigung, erhält diese auch noch und kann damit problemlos einwandern.

Tatsächlich ist dies der Fall mit der sog. Green Card Lotterie. Zählt man zu einem der wenigen Glücklichen und ergattert im Losverfahren eine Green Card für die USA, kann man dann in einem Schritt vom Heimatland in die USA wechseln und dort weiterleben und arbeiten.

In den meisten Fällen ist eine Einwanderung in ein anderes Land allerdings ein jahrelanger, stufiger Prozess. Irgendwann muss man dabei mit dem ersten Schritt einen Fuß in die Tür bekommen.

Farmstay und Rancharbeit in Australien

Dazu bietet sich im Falle von Australien sehr gut ein sog. Farmstay an. Besser noch bezahlte Rancharbeit mit dem Working Holiday Visum. Das Working Holiday Visum für Australien berechtigt, sich bis zu einem Jahr in Australien aufzuhalten und dort verschiedenen Arbeiten aufzunehmen. Geht man nun Farmarbeit oder Rancharbeit nach, so qualifiziert einen dies für das sog. Second Working Holiday Visum. Damit kann man ein zweites Jahr in Australien verbringen. Aber nicht nur die Rancharbeit an sich qualifiziert für das Second Working Holiday Visum, sondern auch die Arbeitsaufnahme in bestimmten Regionen. Vor allem ländliche Bundesstaaten, wo dringend Arbeitskräfte gebraucht werden, z.B. im Northern Territory.
Diese 2 Jahre in Australien nutzt man dann natürlich, um zum einen perfekt Englisch zu lernen. Zum anderen, um notwendige Kontakte herstellen zu können, zu evt. mit Kursen in Australien zu qualifizieren. Am vorteilshaften wäre es dabei, sich bei einem Arbeitgeber einzubinden, dass dieser dann eine Einwanderung sponsort. Evt. mit einem festen Arbeitsvertrag. Dies sammelt alles wertvolle Punkte, um nach dem Ablauf der Working Holiday Visa Zeit weitere temporären Aufenthaltsgenehmigungen bis hin zur Daueraufenthaltsgenehmigung bzw. Einwanderungsantrag zu sammeln.
Wo ist nun der Haken? Der Haken ist, dass es dieses Working Holiday Visum für deutsche Passinhaber zwischen 18 – 30 Jahren gibt. D.h. also für junge Leute. Für diese stellt ein Farmstay bzw. bezahlte Rancharbeit einen einfachen Weg dar, eine geplante Auswanderung nach Australien in die Wege zu leiten.

Farmstay in Neuseeland

Neuseeland bietet ein ähnliches Working Holiday Visa wie Australien an. Allerdings kann man das Working Holiday Visa in Neuseeland nur verlängern, wenn man folgende Kriterien erfüllt:
  • man befindet sich in Neuseeland mit einem kanadischen oder britischen Working Holiday Visa
  • man ist britischer oder kanadischer Staatsbürger
  • das derzeitige Working Holiday Visum wurde nur für 12 Monate gewährt
Nur in diesen Fällen kann man eine Verlängerung des Visums um weitere 11 Monate beantragen.

Erfüllt man diese Kriterien nicht, so kann man lediglich eine Verlängerung um weitere 3 Monate beantragen, sofern man während seiner Working Holiday Visa Zeit einen Saisonjob von mindestens 3 Monaten ausgeübt hat. Immerhin kann man mit einem Farmstay in Neuseeland also bis zu 15 Monaten in Neuseeland bleiben. Man kann dort arbeiten, sein Englisch perfektionieren und so eventuell eine Fuss in die Tür bekommen für weitere, spätere Einwanderungsanträge.

Farmstay in Kanada

Ein Farmstay in Kanada macht Sinn, um die Sprache zu perfektionieren, Kultur, Land und Leute kennenzulernen. Vor allem ist das ländliche Kanada ja häufig Ziel von Auswanderern, die dem engen Europa entfliehen möchten und die Natur Kanadas geniessen möchten. Da kann man sich während mehrerer Wochen bis zu wenigen Monaten Farmstay in Kanada bereits auf das ruhige Leben in der kanadischen Provinz einstellen. Insbesondere sind die schönen und englischsprachigen Provinzen British Columbia und Alberta prädestiniert für einen Farmsty bzw. Ranchstay.
Kombiniert man den Farmstay zusätzlich mit einem Englisch-Sprachkurs in Vancouver, kann man das Programm Auswandern auf Probe mit Infos für Auswanderer nach Kanada gut verbinden.

Farmstay in USA kommt nicht in Frage für Einwanderung

Für die USA kommt ein Farmstay nicht zum Einstieg in die Auswanderung in Frage. Denn der Farmstay erfolgt per Touristenvisum mit dem man die USA definitiv nach 3 Monaten wieder verlassen muss.

Farmstay guter Einstieg in die Kultur von Südamerika

In anderen Ländern wie z.B. in Südamerika mit den Farmstay-Ländern Argentinien und Chile nutzt der Farmstay vor allem, um gerade die wirklichen Traditionen und Gepflogenheiten kennenzulernen. Diese haben sich auf dem Lande vielmehr erhalten als in den Ballungsräumen. Ausserdem ist man beim Farmstay in Argentinien auch gezwungen, schnell Spanisch zu lernen, da insbesondere auf dem Lande kaum jemand gut Englisch spricht. Für den Antrag von Daueraufenthaltsgenehmigungen bzw. Einwanderungs-Anträge ist ein Farmstay und Farmabeit in Chile oder Argentinien wenig von Bedeutung, da es hier keine Qualifikation durch die Art der Arbeit oder der Region der Arbeitsaufnahme gibt. Kombiniert man allerdings den Farmstay mit einem Spanischkurs in Argentinien oder Chile, so ist ein Farmstay-Programm in diesen Ländern sicherlich ein guter Einstieg, um Land und Leute kennenzulernen und meistens auch lieben zu lernen.

Fazit

Ein Farmstay oder Farmarbeit ist kein direkter Weg zur Auswanderung und garantiert nicht die Einwanderung in ein Wunschland. Aber sicherlich ein guter Einstieg in das fremde Land, die Kultur und um die Sprache zu perfektionieren. Je nach Land kann man sich dabei gut für einen Einwanderungsantrag qualifizieren. Und ein mehrmonatiger Farmstay ist sicherlich viel hilfreicher als ein rein touristischer Aufenthalt.

Da sich in vielen Ländern immer mehr Wandel vollzieht, sind die Menschen beriet auszuwandern. Neue Lebensstile werden gesucht, weswegen sich ein Leben in Australien für viele anbietet. Australien hat mehr zu bieten, als nur eine beeindruckende Landschaft und ein einladendes Klima.

Gute Gründe für das Down Under

Business und Beruf

Wer wirklich mit dem Gedanken spielt, sich in Australien ein neues Leben aufzubauen, wird sicherlich nach Arbeit suchen. Die Jobchancen stehen gut, denn die Arbeitslosenzahlen des Landes sinken immer mehr. Zudem ist die Arbeitswoche in Australien, verglichen mit deutschen Standards, sehr gering. Gerade einmal 37,7 Wochenstunden leistet hier jeder Arbeitnehmer ab.
Sollten Sie den Wunsch haben sich selbstständig zu machen und mit Ihrem Unternehmen durchzustarten, sind Sie in Australien genau richtig. Es gilt als das Land der Unternehmerfreundlichkeit. In Australien gilt das Prinzip des Self-Sponsorings. Es genügt, wenn Sie nachweisen können, dass eine Investition von lediglich $100 AUD vorliegt. Weiteres Kapital zum Gründen eines Unternehmens ist nicht notwendig.

Bevor Sie diesen Schritt jedoch gehen können, müssen Sie sich ausreichend mit dem Thema Visum Australien - Formulare und mehr auseinandersetzen. Als deutscher Staatsbürger profitieren Sie von den Vorteilen des elektronischen Visas. Sie können dieses beantragen und für bis zu 3 Monate in Australien leben. So können Sie sich zunächst einmal einen Eindruck der Lage machen, das Bedürfnis nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung abwägen und Ihr Vorhaben abwägen.

Das Wetter – Welches Klima passt zu Ihnen?

Sicherlich ist einer der Hauptgrüne nach Australien zu gehen, das angenehme Wetter. Doch hierbei ist zu beachten, dass sich Australien in vier verschieden Zonen einteilt. In Tasmanien kommt es zu einem gemäßigten Klima. Das bedeutet, dass das Klima das gesamte Jahr über feucht ist und die Winterzeit mit durchschnittlich 8 bis 17 Grad Celsius verläuft.

Im trockenen Zentrum des Landes kommt es nur selten zu Regen. Der sonnenreiche Teil des Landes ist nur was für wirklich harte Gemüter. Am Tag kommt es zu Temperaturschwankungen, die sich in einem Bereich von bis zu 40 Grad Celsius bewegen. Dies muss der Körper erst einmal verkraften.

Der Norden Australiens kann mit einem angenehmen Durchschnittswert von 23 °C im Winter und bis zu 32 °C im Sommer immer Badetemperaturen bieten.
Im subtropischen Süden hingegen können Sie nur im Januar / Februar mit circa 23 °C rechnen. Diese Spitzen-Temperaturen werden kaum überboten. Hingegen liegen die Durchschnittstemperaturen im Juni oder Juli bei circa 12 °C.

Das wundervolle Wetter gibt sofort einen weiteren Grund preis, weswegen es sich lohnt, nach Australien auszuwandern. So können Sie hier einzigartige Freizeitmöglichkeiten zu Ihrem alltäglichen Begleiter machen. Neben Surfen und Schwimmen erleben Sie hier auch die volle Faszination des Kletterns und Wanderns.

Die chinesische Währung Yuan hat an Wert verloren. Grund für diesen Werteverlust von mehr als 1% ist der Wille der Regierung, die Exporte zu steigern. Dieser Geldwertverlust setzt jedoch den australischen Dollar unter Druck. Schon in den ersten zwei Tagen der Werteänderung des Yuan, ist auch der Wert des australischen Dollars um 1 US-Cent gefallen. Ob der australische Dollar weiter fallen wird ist unklar. Durch den Höhenflug des Australdollars in den letzten Jahren ist Australien ein relativ teures Reiseland geworden. Vielleicht kehrt sich dieser Trend nun um und für unsere Auswanderer auf Probe, die nach Australien gehen, wird ein längerer Aufenthalt down under wieder erschwinglicher.

Auswandern auf Probe
Die Auswanderungs-Vorbereitung oder auch nur als temporären Auslandsaufenthalt. Landessprache lernen, Land & Leute kennenlernen. Einblick in Kultur, Arbeitswelt, Lifestyle und Wohnen nehmen.

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