Haben Sie sich erst einmal entschlossen, ins Ausland auszuwandern, möchten Sie sich dort natürlich auch dauerhaft niederlassen. Doch wie findet man in einem zunächst fremden Land eigentlich am besten seine Traumimmobilie? Und wie geht man beim Kauf richtig vor?
Vielleicht haben Sie schon eine Vorstellung von der Gegend, in der Sie zukünftig leben möchten. In die Entscheidung, wo sich Ihr Zuhause befinden soll, beziehen Sie verschiedenste Kriterien ein, beispielsweise die Lage, die Infrastruktur, das Freizeitangebot, aber natürlich auch das Arbeitsplatzangebot kann eine große Rolle spielen. Abgesehen vom idealen Standort gibt es weitere Themen, mit denen Sie sich beim Immobilienkauf im Ausland auseinandersetzen sollten.
Möchten Sie im Ausland eine Immobilie erwerben, sollten Sie sich im Vorfeld über die jeweiligen Land damit einhergehenden Formalitäten informieren. Diese können den Kauf sonst nämlich deutlich verzögern. Beispiele hierfür sind:
Wer die Besonderheiten und Gepflogenheiten des Landes noch nicht so gut kennt, tut gut daran, sich anwaltliche Unterstützung zu suchen. Der Kaufvertrag für eine Immobilie im Ausland sollte genau geprüft werden, denn hier drohen zahlreiche Stolperfallen. Der Anwalt wird beispielsweise prüfen:
Tipp: Um eine Prüfung der Verträge vornehmen zu können, macht es Sinn, diese ins Deutsche übersetzen zu lassen.
Eine gute Beratung sollte auch in steuerlicher Hinsicht erfolgen. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn die Immobilie ganz oder teilweise auch vermietet werden soll (zum Beispiel wenn die Finca nicht das ganze Jahr über selbst genutzt wird). Oder wenn die Immobilie – so wie in Spanien noch vor wenigen Jahren üblich –über eine eigens hierfür gegründete Firma gekauft wurde. In der Folge können sonst enorme Steuernachforderungen entstehen.
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