Spieler können nicht das gesamte Geld, das sie in einem Casino gewinnen, behalten. Leider sind Casino Gewinne steuerpflichtig, und diese Steuern können erheblich sein. Infolgedessen interessieren sich viele Spieler dafür, wie sie weniger oder keine Steuern auf Glücksspielgewinne zahlen können.

Wie werden Glücksspiel Gewinne besteuert?

Die Zahlung von Steuern auf Casino Gewinne hängt von den Gesetzen eines bestimmten Landes ab. In den meisten Ländern, in denen Glücksspiel legal ist, zahlt ein Casino mit Sofortauszahlung eine Steuer auf ihre Bruttospielerträge (GGR), wodurch Volkswirtschaften und Gemeinschaften teilweise von reguliertem Glücksspiel profitieren. Jedes Land erhebt GGR Zahlungen ein wenig anders, aber im Allgemeinen ist es ein Prozentsatz des Nettogewinns, den ein Casino einbringt.

In einigen Ländern gibt es ziemlich günstige Bedingungen, während in anderen die Spieler auf einen erheblichen Teil ihrer Gewinne verzichten müssen. Darüber hinaus können auch das Spiel und die Gewinnsumme eine Rolle spielen. Manchmal müssen Spieler überhaupt keine Casino Gewinn Steuer zahlen.

Einige Länder erlauben auch den Abzug von Verlusten, was hilfreich sein kann, um Ihre Online Casino Steuer zu senken. Daher ist es sinnvoll, das Geld, das Sie gewinnen, und das Geld, das Sie verlieren, aufzuzeichnen.

Wie wird das Glücksspiel in verschiedenen Ländern besteuert?

Wie oben erwähnt, variiert die Besteuerung von Casino Gewinnen von Land zu Land. Es ist wichtig zu erkennen, dass höhere Steuern für den Spielbetreiber die Spieler auf die eine oder andere Weise treffen, auch wenn keine direkten Online Casino Gewinne Steuer erhoben werden. So wird Glücksspiel in verschiedenen Ländern besteuert.

Deutschland

Mitte 2021 verabschiedeten die deutschen Behörden ein umstrittenes Gesetz, das eine Steuer von 5,3 % auf Online Spielautomaten und Pokerumsätze vorsieht. Darüber hinaus wird die Standard EU Steuer von bis zu 80 % auf die Einnahmen regulierter landbasierter Casinos erhoben. Von den Spielern werden keine zusätzlichen Online Casino Auszahlung Steuer erhoben.

Kanada

Spieler in Kanada müssen keine Steuern auf Glücksspielgewinne zahlen, es sei denn, es handelt sich um eine berufliche Tätigkeit. Wenn ein Kanadier z.B. in einem Vegas Casino Geld gewinnt, unterliegen seine Glücksspielgewinne einer Quellensteuer von 30 %, sofern die Gewinne mehr als 1.200 $ betragen. Je mehr Geld Sie gewinnen, desto höher ist die Steuer, die Sie zahlen müssen.

Die USA

Die Standard Bundessteuern betragen 24% für US Einwohner und 30 % für Nicht-Einwohner. In einigen Staaten können die Steuern für Betreiber bis zu 51 % betragen. Die höchsten Raten liegen auf Rhode Island mit 51 Prozent, während sie in DC und Colorado auf 10 Prozent fallen. In New Jersey und Illinois liegt sie im mittleren bis niedrigen Zehnerbereich und in Pennsylvania werden 34 Prozent erwartet.

Angesichts der Verluste und der beruflichen Tätigkeit des Spielers besteht jedoch ein erheblicher Spielraum für Steuersenkungen.

Südafrika

Wenn Sie wie die meisten Spieler sind (d.h. Sie haben einen Job und spielen nur hin und wieder zum Spaß), dann sind Ihre Gewinne nicht steuerpflichtig, aber Sie sollten SARS dennoch als nicht steuerpflichtiges Einkommen deklarieren. Wenn Sie jedoch ein „professioneller“ Vollzeitspieler sind, der keinen anderen Job hat, und Ihre einzige Einkommensquelle darin besteht, mit Buchmachern oder Casinos Geld zu verdienen, dann betrachtet SARS diese Aktivität als ein gewinnbringendes System, und Ihre Gewinne und Verluste unterliegen der normalen Besteuerung.

Argentinien

Argentinien hatte bis vor kurzem mit seiner Gesetzgebung zu steuerfreien Gewinnen einen Zufluchtsort für Online Glücksspieler geboten. Das soll sich ändern, wenn ein Bruttoeinkommen von 15 Prozent und eine Gebühr von 2 Prozent in Betracht gezogen werden.

Steuertipps für Spiel Gewinne und Verluste?

Wenn Sie im Casino etwas Geld gewinnen, vergessen Sie nicht, dass die Regierung eine Kürzung Ihrer Gewinne wünscht. Die folgenden Tipps sind sehr wichtig, bevor Sie Ihren gesamten Jackpot ausgeben.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie alle Ihre Gewinne als sonstige Einkünfte in Ihrer Steuererklärung angeben.
  • Achten Sie darauf, Ihre Gewinne und Verluste in Ihrer Steuererklärung separat anzugeben.
  • Dokumentieren Sie, wie viel Sie das ganze Jahr über gewonnen und verloren haben, und fügen Sie den Nachweis bei.
  • Denken Sie daran, dass staatliche und lokale Steuern anfallen können.

Fazit

In einigen Ländern gelten Glücksspielgewinne als steuerpflichtiges Einkommen. Es gibt jedoch auch viele Länder, in denen Sie Ihre Glücksspielgewinne behalten können, ohne sich um die Zahlung von Online Casino Auszahlung Steuer kümmern zu müssen. Es ist wichtig, die Steuergesetze in Ihrem Land zu kennen, wenn es um Glücksspiele geht, da die Höhe der Steuern, die Sie möglicherweise zahlen müssen, je nach Ihrem Wohnort stark variieren kann.

Sich im Ausland selbstständig zu machen, ist der Traum vieler Menschen. Sonnige Wetterverhältnisse und günstige Steuergesetze zählen zu den Hauptgründen. Doch nicht alle Länder sind gleich gut dazu geeignet, um als Unternehmer durchzustarten. Zu den beliebtesten Ländern für Selbstständige zählen die Schweiz, Singapur, Dubai und das Vereinigte Königreich. Doch die so sehr begehrte Selbstständigkeit im Ausland kann schnell zum Albtraum werden, wenn man sich nicht oder nur unzulänglich über die jeweilige Gesetzeslage informiert.

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Digitaler Nomade oder Unternehmer: Was ist wo erlaubt?

 Nicht in allen Ländern der Welt darf man einfach so ein Unternehmen gründen. Vielerorts gelten besondere Regeln für ausländische Staatsbürger, die sich selbstständig machen möchten. Einige Länder schlagen aus der Firmengründung einen ordentlichen Profit. Dazu gehören beispielsweise Luxemburg oder Monaco, die beide als Steueroasen gelten. Doch die Gründung einer Firma in einer Steueroase ist meist mit hohen Kosten verbunden. Deshalb möchten viele Unternehmer stattdessen eine Firma in Dubai gründen, wo die Steuern ebenfalls relativ niedrig, die Anforderungen dafür aber weniger hoch sind.

Obwohl die Kosten für eine Firmengründung in Dubai auch nicht gerade gering sind, bleiben sie dennoch überschaubar. Außerdem sind die Hürden für ausländische Gründer deutlich niedriger als beispielsweise in den Vereinigten Staaten. Wer jedoch als sogenannter digitaler Nomade unterwegs ist, sollte lieber ein anderes Land wählen. Kroatien, Portugal und Georgien sind hier sehr beliebt. Einerseits heißen diese Länder digitale Nomaden explizit willkommen, andererseits reisen viele EU-Bürger ganz einfach als Touristen ein und arbeiten wie gewohnt am Rechner.

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Welche Fördermittel stehen Gründern im Ausland zu?

Wer sich in einem Land außerhalb der Europäischen Union selbstständig machen möchte, hat in der Regel keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Umgekehrt kann man sich dann dasjenige Land aussuchen, in dem Steuern und Lebenshaltungskosten besonders niedrig sind. Innerhalb der EU hingegen kann man als Gründer Fördermittel beantragen. Genauere Informationen findet man im Startup Europe Club.

Die Bedeutung eines Businessplans

 Viele Gründer begehen den Fehler, das Erstellen eines Businessplans nicht ausreichend ernst zu nehmen. In Deutschland würde es ja teilweise auch ohne Businessplan gehen - im Ausland hingegen steht man viel schneller vor dem Aus. Einerseits dient der Businessplan dazu, die Bank zum Gewähren eines Kredits zu überzeugen. Doch er hat auch weitere Aufgaben: Er umfasst eine detaillierte Markt- und Konkurrenzanalyse, schildert Risiken und Chancen, legt die Rechtsform fest und stellt die Gründungsidee vor.

In einigen Ländern dient der Geschäftsplan sogar als Grundlage für entsprechende Erlaubnisdokumente. Er soll zeigen, dass die Geschäftsidee durchführbar ist und Gewinne abwerfen kann. Für das Zielland bedeuten Gewinne das Schaffen neuer Arbeitsplätze. Somit schneidet sich nicht nur der Gründer ein Stück vom finanziellen Kuchen ab.

Wie finanziert man den Traum von der Selbstständigkeit im Ausland?

Wer in Deutschland eine Firma gründen möchte, hat es verhältnismäßig leicht: Eine gute Bonität sowie ein durchdachter Geschäftsplan führen in der Regel zu einem Gründungskredit. Auch wenn man die Firmengründung aus eigenen finanziellen Mitteln bestreiten muss, fallen zumindest keine Zusatzkosten für Umzug, Wohnung und Flug an. Deutsche Banken vergeben nur ungern Kredit an Gründer, die sich im Ausland selbstständig machen möchten. Im Zielland kann es mitunter schwer sein, als ausländischer Bürger einen Kredit aufzunehmen. Die meisten Länder überlassen Gründer in puncto Finanzierung sich selbst. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig nach Investoren zu suchen. Es gibt viele Investoren, die sich darauf spezialisiert haben, Startups unter die Arme zu greifen. Allerdings müssen Gründer im Falle einer Kapitalspritze bestimmte Freiheiten aufgeben. Eine weitere Möglichkeit der Finanzierung bietet das Crowdfunding, bei dem viele Anleger kleinere Summen in ein Startup investieren.

Haben Sie sich erst einmal entschlossen, ins Ausland auszuwandern, möchten Sie sich dort natürlich auch dauerhaft niederlassen. Doch wie findet man in einem zunächst fremden Land eigentlich am besten seine Traumimmobilie? Und wie geht man beim Kauf richtig vor?

Vielleicht haben Sie schon eine Vorstellung von der Gegend, in der Sie zukünftig leben möchten. In die Entscheidung, wo sich Ihr Zuhause befinden soll, beziehen Sie verschiedenste Kriterien ein, beispielsweise die Lage, die Infrastruktur, das Freizeitangebot, aber natürlich auch das Arbeitsplatzangebot kann eine große Rolle spielen. Abgesehen vom idealen Standort gibt es weitere Themen, mit denen Sie sich beim Immobilienkauf im Ausland auseinandersetzen sollten.

Die Formalitäten: Besonderheiten im Ausland

Möchten Sie im Ausland eine Immobilie erwerben, sollten Sie sich im Vorfeld über die jeweiligen Land damit einhergehenden Formalitäten informieren. Diese können den Kauf sonst nämlich deutlich verzögern. Beispiele hierfür sind:

  • Steuernummer für Ausländer: Für den Erwerb einer Finca auf Mallorca benötigen Sie beispielsweise die "Número de Identificación de Extranjero" (N.I.E.), die Sie über das zuständige Konsulat in Deutschland oder vor Ort in Spanien beantragen können. In Italien benötigt man eine italienische Steuernummer.
  • Ausländisches Bankkonto: In vielen Ländern ist es sinnvoll, ein Bankkonto im zukünftigen Heimatland zu führen. Dies kann den Immobilienkauf erleichtern oder dafür sogar zwingend notwendig sein.
  • Barzahlungsgrenzen: In einigen Ländern sind Barzahlungen nur bis zu einer bestimmten Höhe erlaubt. In Italien beispielsweise sind Bargeschäfte über 1.000 Euro untersagt.

Unterstützung durch einen Anwalt: Prüfung der Verträge

Wer die Besonderheiten und Gepflogenheiten des Landes noch nicht so gut kennt, tut gut daran, sich anwaltliche Unterstützung zu suchen. Der Kaufvertrag für eine Immobilie im Ausland sollte genau geprüft werden, denn hier drohen zahlreiche Stolperfallen. Der Anwalt wird beispielsweise prüfen:

  • Hat der Verkäufer tatsächlich das Recht, die Immobilie zu verkaufen und ist er auch wirklich der Eigentümer?
  • Ist das Haus finanziell belastet (zum Beispiel mit einer Hypothek)?
  • Liegen Steuerschulden vor?
  • Sind bestehende Mietverträge zu übernehmen?
  • Besteht ein ordnungsgemäßer Eintrag der Immobilie im Grundbuch?
  • In welcher Höhe fällt Grundsteuer an?

Tipp: Um eine Prüfung der Verträge vornehmen zu können, macht es Sinn, diese ins Deutsche übersetzen zu lassen.

Eine gute Beratung sollte auch in steuerlicher Hinsicht erfolgen. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn die Immobilie ganz oder teilweise auch vermietet werden soll (zum Beispiel wenn die Finca nicht das ganze Jahr über selbst genutzt wird). Oder wenn die Immobilie – so wie in Spanien noch vor wenigen Jahren üblich –über eine eigens hierfür gegründete Firma gekauft wurde. In der Folge können sonst enorme Steuernachforderungen entstehen.

Bild 1: ©istock.com/amriphoto
Bild 2: ©istock.com/Jeanne Emmel

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