18/12/2023

Immer flüssig im Ausland – die besten Möglichkeiten, um an Geld zu kommen

Ob bei längeren Urlaubsreisen oder beim Auswandern auf Probe – wenn das Geld ausgeht, stehen Sie im Ausland schnell vor einem Problem. Solange die Kreditkarte funktioniert, findet sich ein Geldautomat und die Herausforderung ist gelöst. Bei einem Kartenverlust wird es schwierig, denn jetzt braucht es eine Alternative.

Manchmal sind die Gründe für die Suche nach einem Geldautomaten aber auch angenehmer. Wer beispielsweise abends gemütlich im Hotel gezockt und im Casino777 Schweiz gewonnen hat, möchte sein Geld natürlich so schnell wie möglich in die Urlaubskasse packen. Wir verraten Ihnen, wie Sie im Ausland flüssig bleiben und in verschiedenen Situationen an Geld kommen.

Plötzlich mittellos – wenn Diebstahl und Verlust zur Herausforderung werden

Auf Reisen Opfer eines Diebstahls zu werden, gehört zu den Albträumen vieler Urlauber. Da nutzt es dann auch nichts, dass heute fast überall per Kreditkarte bezahlt wird. Ist diese verschwunden, gibt es keine Möglichkeit, Geld am Bankautomaten abzuheben.

Trotz aller Panik ist der wichtigste Schritt die Veranlassung der Kartensperre. So wird es Dieben zumindest unmöglich gemacht, weitere finanzielle Schäden hervorzurufen. Um jetzt schnellstmöglich wieder flüssig zu werden, gibt es verschiedene Lösungsansätze:

  • Notfallbargeld: Glück im Unglück für Kunden von deutschen Sparkassen, Postbanken oder bei der Deutschen Bank. Je nach Kreditkartenstatus gibt es die Möglichkeit, an weltweiten Auszahlungsstellen einen Notfallbetrag in Höhe von 1.500 Euro in Anspruch zu nehmen. Prüfen Sie vor der Reise oder dem kurzfristigen Umzug ins Ausland, ob die Funktion für Sie verfügbar ist.
  • Reiseversicherung: Haben Sie im Vorfeld eine Reiseversicherung mit Notfall-Bargeldservice abgeschlossen, rufen Sie die Hotline an. Hier erfahren Sie, an welchen Stellen Sie sich mit Bargeld versorgen können, bis die Formalitäten geregelt sind.
  • Digitale Zahlungsmethoden: Ist Ihre Kreditkarte verschwunden, das Handy aber noch vorhanden, nutzen Sie das Gerät für mobile Zahlungen. Beachten Sie dabei, dass Google – und Apple Pay nicht mehr auf die gesperrte Karte zurückgreifen können. Verknüpfen Sie die Dienste stattdessen mit Ihrem PayPal-Konto, um Zahlungen durchzuführen.

Tipp: Je nach Reiseland haben Sie die Möglichkeit, nach Vorlage des Ausweises Geld von Ihrem Bankkonto abzuheben. Das ist nur dann eine Option, wenn zwar die Karte verschwunden, der Ausweis aber noch vorhanden ist. Kontaktieren Sie Ihre Bank im Vorfeld telefonisch und erfragen Sie Partnerfilialen, in denen man Ihnen weiterhelfen kann.

Familie und Freunde um Hilfe bitten – Geldtransfer innerhalb von Minuten

In akuten Notfällen sind Freunde und Verwandte oft der Rettungsanker. Sie befinden sich zwar Hunderte Kilometer weit weg, können mithilfe von Geldtransferdiensten aber trotzdem zur Lösung der Probleme beitragen. Die beiden bekanntesten Angebote sind Moneygram und Westernunion. Das System funktioniert simpel und steht in zahlreichen Ländern dieser Welt zur Verfügung.

Ihr Familienmitglied aus Deutschland registriert sich beim jeweiligen Service, sucht eine Einzahlungsstelle auf und zahlt dort den gewünschten Geldbetrag ein. Wichtig ist hierbei, dass die gewünschte Währung angegeben wird. Das Geld kann Ihnen im Urlaubsort direkt in der jeweiligen Landeswährung ausgezahlt werden.

Je nach Wechselkurs und Gebührenhöhe entstehen Verluste, im Notfall bietet die Option aber schnelle Hilfe. Der Absender kann seinen Transfer wahlweise in bar, per Kreditkarte oder über ein gängiges Online-Zahlungssystem begleichen. Sobald alle Informationen zur Verfügung stehen, wird das Geld abgeschickt und eine Transaktionsnummer erzeugt.

Lassen Sie sich diese Nummer zusenden, denn dadurch behalten Sie den Status der Überweisung im Blick. Sobald das Geld an einer der Filialen des Transferdienstes zur Verfügung steht, können Sie es hier zu den Öffnungszeiten abholen.

In den meisten Ländern dauert es höchstens eine halbe Stunde, bis Sie Ihr Geld in Empfang nehmen können. Bedenken Sie, dass Sie den korrekten Code benötigen und sich zusätzlich mit einem amtlichen Dokument ausweisen müssen!

Tipp: Wurden Sie Opfer eines Diebstahls, lassen Sie sich die Strafanzeige der Polizei schriftlich bestätigen. Damit haben Sie einen ersten Nachweis, dass Ihre Ausweisdokumente derzeit fehlen. Suchen Sie eine Filiale des Transferdienstleisters auf und erklären Sie die Situation. Oft finden sich alternative Lösungen zur Verifizierung, sodass Sie das Geld Ihrer Verwandten in Empfang nehmen können.

Immer genug Geld dabei – so bleiben Sie im Ausland liquide

Urlaubsreisen sind fast immer zeitlich begrenzt und es ist keine Herausforderung, hierfür genug Geld mitzunehmen. Möchten Sie hingegen die Tipps aus dem Blog für Auswanderer befolgen und auf Probe auswandern, bleiben Sie länger. Zwar haben Sie in den meisten Ländern dieser Welt die Möglichkeit, mit Karte zu zahlen, dann und wann wird aber Bargeld nötig.

Je nach Ausbau der Infrastruktur finden Sie Geldautomaten vor allem an zentralen Hotspots wie Bahnhöfen, Flughäfen oder in Einkaufszentren. Achten Sie beim Abheben darauf, sich die Beträge direkt in der jeweiligen Landeswährung auszahlen und abrechnen zu lassen. Banken bieten fast immer fairere Wechselkurse als klassische Wechselstuben und Sie müssen nicht noch mühsam umtauschen.

Um für Notfälle vorzubeugen, ist es wichtig, Zahlungsmittel zu verteilen und nicht nur von einer Kreditkarte abhängig zu sein. Setzen Sie beispielsweise auf eine kostengünstige Prepaid-Kreditkarte, die Sie nicht im Geldbeutel behalten, sondern im Hotel oder in der Unterkunft deponieren. Kommt es dann zu einem Verlust Ihrer Hauptkarte, haben Sie noch einen finanziellen Puffer und können sich vorübergehend versorgen.

Eine Alternative hierzu ist die Verwendung von digitalen Kreditkarten über das Smartphone. Die physischen Exemplare schließen Sie im Safe Ihres vorübergehenden Zuhauses ein und verwenden Sie nur dann, wenn Ihnen das Smartphone im Worst Case einmal abhanden gekommen ist.

Tipp: Obwohl digitales Bezahlen im Ausland (je nach Land) immer wichtiger wird, verzichten Sie nicht ganz auf einen Bargeldvorrat. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie länger im Land bleiben. Deponieren Sie das Bargeld in einem Safe und führen Sie nie die gesamte Summe mit sich. So bleibt im Notfall ein Depot, auf das Sie zugreifen können.

Fazit: Lieber Prävention statt Reaktion – treffen Sie vor der Reise Maßnahmen

Eigentlich möchten Sie gerade prüfen, ob Ihr Reiseland als dauerhafter Wohnort infrage kommt. Ein Geldverlust oder gar Diebstahl kann all Ihre Pläne über den Haufen werfen und zur Herausforderung werden. Denken Sie an solche Situationen und sorgen Sie vor.

Hinterlassen Sie in der Heimat bei Ihren Verwandten eine gewisse Summe, die diese im Ernstfall per Moneytransfer an Sie senden können. Ist absehbar, dass Sie im Reiseland leben möchten, eröffnen Sie bereits ein Konto bei einem niedergelassenen Unternehmen. So haben Sie im Ernstfall die Möglichkeit, auf Ihr Geld zuzugreifen.

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